Startseite
    Musik
    Tage
    Geschichten
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


 
Freunde
    pandasdream
   
    mynameismirawr

    unfeasible
   
    theater.der.traeume

   
    windschwinge

   
    miss.never.mind

   
    morus-misellus

   
    sand.burg

   
    rinirawr

    - mehr Freunde



http://myblog.de/schmetterlingsreiter

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Skizzen

"Ich bin eine Skizze, hässlich, mit ungeraden Strichen aus kaltem Blei, dass die Venen vergilben lässt.

Angefangen, um in der Schublade zu verrotten.

Niemals die Farben erblickt, niemals aus dem Grau, das ich bin, herausgekommen.

Ich bin ungefähr.

Ich bin nicht ausgearbeitet.

Ich bin nichts wert, weil ich nie da war.

Ich bin nicht für die Ästhetik da, nur eine formlose Ausgestaltung.

Eine Missgeburt auf Pargament.

Nur da, um wieder vergessen zu werden.

Sieh mich kurz an und wirf mich weg.

Ich bin nicht mehr als das, was auf einem zerknüllten Stück Papier im Mülleimer kauert.

Zünd mich an und sieh, wie ich im Wind verglühe.

Du wolltest nie etwas von mir.

Mich nicht mal benutzen, nicht mal ansehen.

Ich bin überflüssig.

Ich bin eigentlich nie da gewesen.

Ich will mich vergessen.

Ich will nicht mehr.

Ich will nicht ich sein.

Ich bin nur eine Skizze, die nicht das war, wa sirgendjemand wollte.

Gezeichnet von meiner eigenen Hand, die von nichts anderem als einer seelenlosen Kreatur aus Hass und Enttäuschungen ihrer selbst geführt wurde, wischt von den Tränen, die sie beim Zeichnen heulte, und in ebendiesem Hass zusammengeknüllt und weggeworfen.

Ich zeichne mich selbst, um mich weg zu werfen.

Und danach auf dem Tisch zu kauern, von dem der Bleistift der solche Wunder zu schaffen vermag, herunterrollt, fällt und auf dem Boden zerbricht, voller Scham seiner selbst, dass er nicht das hat schaffen können, was er wollte.

Das bin ich.

Ich bin gezeichnet.

Ich bin eine Skizze, die ich nie wollte."

 

 

 

 

Ich hasse das.

 

Ich hasse mich.

 

Ich geh ja nicht mal mehr in die Disko, um Leute kennen zu lernen, ich geh in die Disko zum Saufen. Damit ich mich nicht mehr an das jämmerliche Bild erinnern kann, dass ich abgebe.

Ich sehe ein hübsches Mädchen und gucke geöegentlich rüber.

Wenn sie auch zu mir schaut, blicke ich verlegen weg.

Ich kann nicht tanzen (nicht vor 5 Wodkas) und sehe, wie ein Kumpelneben mir stocknüchtern abgehen kann.

Dann verliere ich sie aus den Augen. Später sehe ich, wie sie sich von einem Typen an die Bar leiten lässt und ich nur noch heim.

Ich hasse das.

Warum habe ich solche Komplexe?

Wenn ich es doch so wert bin, wie kann ich es dann zeigen, wenn ich doch nirgends Bestätigung herholen kann?

Ja, ok, wer es nicht versucht, kann auch nichts gewinnen, aber was soll ich denn machen, wenn ich zwischen tausend Spasten um mich, die noch zehntausend mal besser aussehen als ich, stehe?

Wie soll ich denn da einen guten Eindruck machen?

Ich bin scheiße und es geht mir auf den Sack. Tag für Tag für Tag.

 

Ich kann Vektoren nach drei Variablenableiten, habe hier 1,0, da 1,0  und da 1,3 aber was bringt das mir verdammt noch mal, wenn ich keine 3 Worte mit der Person, die ich süß finde, wechseln kann? Wenn ich nicht mal auf sie zugehen kann und sagen kann: „Hallo, wer bist du denn?“

 

Ich will das alles nicht, ich will nicht ich sein, ich will jemand anderes sein.

Wo bin ich bloß hingeraten?

War ich früher auch so?

Was soll denn der ganze Müll?

Ich komme mir doch immer selbst komisch vor, wenn ich mit anderen Leuten rede. (Nur mit Frauen/ Mädchen, mit Typen, weiß ich, dass ich scheiße sein kann)

Ich hasse das.

Warum geh das nicht?

Was hab ich denn für Psychosen, dass ich nicht einfach malganz locker reden kann?

Wie soll ich da jemandem zeigen, dass ich so toll bin, wie ihr es immer sagt?

 

Was soll jemand an mir finden, wenn ich selbst nichts finden kann?

 

 

 

 

 

Leider war das nur ungefähr die Hälfte von dem, was ich schreiben wollte, den Rest hat mir derNikotinflash und der Wodka genommen.

Ich nehme auch an, dass ich das nur schreibe, um mich von euch das Gegenteil gesagt zu bekommen. oder auch nicht. Ich weiß nicht, warum ich das schreibe. Wahrscheinlich, weil es raus musste. Aber eigentlich unadressiert. Also tut es mir Leid, dass ihr das lesen musstet.

(Und die Idee mit den Skizzen kam mir, als ich "Neben dir" gelesen hab, also kannst du das ruhig als Kommentar sehen, Uli, ich weiß auch nicht, warum mir die Idee da kam, aber...  Ach, ich weiß nicht, wie ich meine Sätze beenden soll... Ich wollte dir eigentlich etwas schönes schreiben, aber stattdessen heule ich über mich selbst und... na ja, das wollt ich nicht, es tut mir Leid, Uli)

Ich will jetzt schalfen. 

Und hoffen, dass ich nicht allzu schnell aufwache. 

 

 ______________________________________________________________

 

 

 

 

 

Ich wünschte, ich könnte weinen, 

das würde mir zeigen, dass ich wenigstens noch etwas empfindsames fertig bringen kann.

18.2.12 01:55
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung